Der Verband

Was ist der VdigG?

Ziel des VdigG ist die Schaffung eines politischen und gesellschaftlichen Umfeldes, sowie einer innovationsfördernden Infrastruktur, wodurch die innovationstreibenden Akteure der digitalen Gesundheitswirtschaft erfolgreich die Optimierung der medizinischen Versorgung durch sichere Vernetzung der Kostenträger und Leistungserbringer, durch Schaffung intrinsischer Handlungsmotivation in Bezug auf die Wahrnehmung gesundheitsfördernder Maßnahmen seitens der Patienten und mittels sicherer Datenverarbeitungsrichtlinien gestalten können.

Die Mitglieder des Verbandes digitale Gesundheit (VdigG) verbindet allein das Interesse, Innovationen der Informationstechnologie zu diskutieren, die das Potential haben, die Gesundheit Einzelner oder das Gesundheitssystem insgesamt zu verbessern. Jeder Vorschlag wird so intensiv studiert, analysiert, kritisiert und mit wissenschaftlichem Anspruch evaluiert, bis hinreichende Klarheit über seine Potenziale besteht.

Der VdigG ist der Think-Tank, an dem sich Startup-Gründer und Gesundheitspolitiker, Investoren und Krankenkassenmitarbeiter, Ärzte und Krankenhausmanager, Juristen und Manager großer IT-Firmen, Journalisten und Verbraucherschützer, Patientenvertreter und Medizintechnikhersteller, sowie alle anderen Interessierten treffen, um Szenarien der technologischen Zukunft des Gesundheitswesens zu diskutieren, gedanklich vorweg zu nehmen und zu verstehen.

Was will der VdigG?

Der VdigG will einen Beitrag dazu leisten, dass sich das deutsche Gesundheitssystem stärker als bisher Neuerungen aus Software, Kommunikation und Vernetzung öffnet. Dazu will der VdigG geschützte Räume schaffen, in denen junge Unternehmen noch relativ unreife Produkte und originelle Ideen zunächst so mit Fachleuten diskutieren können, als gäbe es keine Risiken. Diese Diskussionen haben das Ziel, das Verständnis für neue Technologien und ihre mögliche Wirkung auf Gesundheit und Gesundheitssystem zu stärken.

Im zweiten Schritt will der VdigG einen Beitrag leisten, um die Diskussion um Datenschutz und Datensicherheit ausgewogener zu gestalten. Risiken drohen nicht allein aus zu wenig Datenschutz, sondern auch, wenn ein zu grober und pauschaler Datenschutz bedeutet, dass auf die Chancen verzichtet wird. Man muss diese Chancen zunächst genau kennen und verstehen, um beurteilen zu können, wie ein guter und konstruktiver Datenschutz aussehen kann.

Zusammengefasst will der VdigG eine positive Veränderung der Diskussionskultur an der Schnittstelle von Innovation und IT einerseits und von Gesundheitswesen und -politik andererseits bewirken: Einen Schritt hin zu mehr Neugier und Offenheit, zu einer Kultur, die es überhaupt für möglich hält, dass moderne IT in den Händen von Patienten, Leistungserbringern, Kostenträgern und Verwaltungen unser Gesundheitssystem stärkt und sichert.

Was macht der VdigG?

  1. Durchführung, Förderung, Begleitung und Kommunikation wissenschaftlicher Studien zur Ermittlung der positiven Chancen, die sich auf Basis digitaler Innovationen für die Qualität und die Kosten der Gesundheits- versorgung ergeben
  2. Schaffung einer gesellschaftlichen Atmosphäre – durch Publikationen, Veranstaltungen und Pressearbeit -, die der Diskussion der Chancen moderner IT- und Kommunikationstechnologien einen vergleichbar hohen Rang einräumt wie den Gefahren und Risiken
  3. Entwicklung und Kommunikation von Vorschlägen für einheitliche Standards, Schnittstellen und Protokolle, auf deren Basis die Kommunikation im Gesundheitswesen erleichtert und gesichert werden kann
  4. Einflussnahme auf Entscheidungsfindungen in Politik und Selbstverwaltung, die sich auf die Realisierung der positiven Chancen digitaler Technologien im Gesundheitswesen auswirken
  5. Regelmäßige Diskussion der Ideen, Ergebnisse und Argumentationen des Verbands mit Institutionen, die sich den Risiken digitaler Technologien für das Gesundheitswesen widmen, mit dem Ziel der Erarbeitung von Kompromissen und Konsenslösungen
  6. Schaffung eines geeigneten Zugangsweges zu Institutionen, Verbänden und politischen Gremien auf Ebene der Handlungs- und Entscheidungsbefugten
  7. Monitoring der gesundheitspolitischen und -wirtschaftlichen Entwicklung
  8. Identifizierung und Unterstützung der Entwicklung der optimalen rechtlichen und politischen Rahmenbe- dingungen zur Förderung der Aktivitäten der Mitglieder im Bereich der digitalen Gesundheit in Deutschland
  9. Aktivierung geeigneter Gegenmaßnahmen bei kritischen Entwicklungen
  10. Vertretung der Interessen der Mitglieder in Arbeitskreisen, Entscheidungsgremien, auf (verbands-)politi- scher und gesundheitswirtschaftlicher Ebene
  11. Schaffung einer Plattform für Austausch und Innovation im Bereich der digitalen Gesundheit
  12. Schaffung einer medialen Sichtbarkeit der Initiativen und Angebote der Mitglieder
  13. Information der Öffentlichkeit

Sie sind herzlich eingeladen, uns auf diesem Weg durch Ihr Engagement zu unterstützen!