How to save a life (using data) 30. MAi??rz 2017 Berlin

Big Data im Gesundheitswesen: Diesem Thema widmete sich unser 1. Parlamentarischen Abend 2017 am Donnerstag, den 30.3.17, im Ludwig-Erhard-Haus in Berlin. Unter dem Motto ai??zHow to save a life (using data)ai??? sprachen Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft darA?ber, welchen Nutzen, aber auch welche Risiken Big Data in ihrem jeweiligen Bereich bringen. Unter den ZuhAi??rern befanden sich namenhafte Vertreter und Interessierte des eHealth-Bereichs.
Folgende ImpulsvortrAi??ge standen auf dem Programm:
Dr. Bernhard Tenckhoff (KassenAi??rztliche Bundesvereinigung): How to save a life (using data) – Pro & Contra
Dr. Tim ZA?werink (Gotthardt Health Group): From evidence to action: Datenanalyse – LAi??sungen fA?r heute und morgen
Saskia Esken (MdB):Ai??Update eHealthgesetz / Herausforderungen fA?r die Anwendung von ai??zBig Dataai???

ZunAi??chst sprach Dr. Bernhard Tenckhoff A?ber das Pro & Contra der Verwendung von Big Data im Gesundheitswesen. Chancen sieht er unter anderem in der Individualisierung von Diagnostik und Therapie aber auch in der ArztunterstA?tzung etwa durch Apps. Es kann aber auch ein digitaler Kollateralschaden drohen, bedingt durch fehlende QualitAi??tssicherung, Fake Data oder Schwierigkeiten beim Datenschutz. Als MaAYnahmen nannte er etwa die eindeutige Regelung des Letzteren sowie die Sicherstellung der QualitAi??t und Prozesse digitaler Anwendungen.
Daran konnte Dr. Tim ZA?werink direkt ankA?pfen. Er stellte DatenverarbeitungslAi??sungen vor, wie sie bereits vorhanden sind, aber auch, wie und ob sie genutzt werden. Als praktisches Beispiel fA?r den Patienten stellte er die App mediteo der GHG vor, die den Patienten bei der Einnahme von Medikamenten durch Erinnerungen u.Ai??. unterstA?tzt.
Nach den VortrAi??gen entspann unter Moderation des Vorstandsvorsitzenden Dr. Philipp M. SchAi??fer zwischen Rednern und ZuhAi??rern eine lebhafte Diskussion darA?ber, warum viele LAi??sungen im Bereich eHealth bereits in anderen LAi??ndern, aber nicht in Deutschland gelebte RealitAi??t sind. Es wurde bemAi??ngelt, dass viele Prozesse hierzulande noch zu theoretisch und langsam ablaufen, aber absolut notwendig sind, um international mithalten zu kAi??nnen.
Danach stellte Ulrich Pieper, der Zweite Vorstandsvorsitzende des VdigG, sein Projekt XPOMET vor, eine Convention fA?r Innovation und Hightech in der Medizin, die 2018 in Leipzig stattfinden wird.
Zuletzt gab MdB Saskia Esken von der SPD den ZuhAi??rern einen Einblick in den Umgang der Politik mit den Themen eHealth und Big Data. Sie berichtete, was in der jA?ngsten Vergangenheit etwa in Form der Elektronischen Patientenakte eingerichtet wurde, was zukA?nftig geplant ist, wo aber auch Stolpersteine aus politischer Sicht liegen.
Bei einem Get together im Foyer des Saals kamen Redner und ZuhAi??rer bei GetrAi??nken zusammen und konnten sich austauschen.

Wir bedanken uns bei allen Akteuren und ZuhAi??rern und freuen uns auf den nAi??chsten Parlamentarischen Abend!