Kick-off XPOMET 22.11.2018

Nur noch wenige Monate bis zur XPOMETAi?? Convention – ein Grund zu feiern! Aus diesem Anlass luden das XPOMETAi??-Team und der Verband digitale Gesundheit e.V., offizieller Co-Host der XPOMETAi??, Ai??am 22.11.17 zum Kick-Off in Berlin.

In einer lockeren und stylischen AtmosphAi??re wurde zunAi??chst in einer Podiumssitzung mit Vernetzungsexperten A?ber das Thema InteroperabilitAi??t gesprochen, um anschlieAYend entspannt bei Snacks und Drinks zu minglen und sich auszutauschen.

Nach der BegrA?AYung der GAi??ste durch XPOMETAi??-GrA?nder und VdigG-Vorstandsvorsitz Ulrich Pieper stellte Prof. Dr. Arno Elmer (Vorstand Strategie & Markt) das Projekt InterX.0 – A Patientai??i??s Journey vor, das im Zentrum der Future Health Ausstellung der Convention im MAi??rz 2018 stehen wird. Dieses Projekt im Bereich Digital Health & Big Data behandelt die Erschaffung von Schnittstellen und den unkomplizierten Datenfluss in einem idealen Patientenparcours sowohl in einer Kunstinstallation vor Ort als auch in einem dazugehAi??rigen Think Tank.

ZunAi??chst stellten Vertreter, der am InterX.0-Projekt teilnehmende Unternehmen, Christian Klose (AOK Nordost), Torsten Schoch (CompuGroup Medical), Benedikt Kurz (Garmin Health), Marcus Beck (Tiani Spirit), Heiko Mania (NursIT Institute) und Prof. Guido Noelle (gevko), ihre LAi??sungen fA?r Patienten und medizinisches Fachpersonal vor sowie die Herausforderungen der InteroperabilitAi??t. Torsten Schoch erkundigte sich beim Publikum, was die Anforderungen des Patienten an eine Gesundheitsakte seien: Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit waren bei den Antworten die meistgenannten Begriffe. Ein Teilnehmer Ai??wA?nschte sich eine eGA, so intuitiv und bedarfsorientiert wie Netflix. Benedikt Kurz fA?gte hinzu, dass ein gesunder Mensch vermutlich wenig interessiert an einer eGA sei. Um die Gesundheit zu wahren, mA?ssten MAi??glichkeiten der PrAi??vention – und die Belohnung dafA?r etwa durch die Krankenkassen – ein wichtiger Bestandteil einer Akte sein.

Heiko Mania schloss sich hier an, denn letztlich wA?rde jeder Mensch irgendwann zum Patienten. Dann sei eine elektronische Akte und digitale LAi??sungen auch fA?r medizinisches Fachpersonal wie Ai??rzte oder Pfleger ein wichtiges Instrument bei der Behandlung des Patienten.

Dass Digitalisierung inzwischen auch im Gesundheitswesen eine groAYe Rolle spielt, die insbesondere von der neuen Generation gefordert werden wird und mit der sich die Akteure des Gesundheitswesen frA?her oder spAi??ter auseinandersetzen mA?ssen, waren sich Experten und Publikum einig. ai???Digitalisierung wird nicht verschwinden, nur weil der Elektrofachmarkt wieder Schallplatten anbietetai???, unterstrich Christian Klose die digitale Bewegung.

ZunAi??chst mA?sse eine Akzeptanz durch das Aufzeigen von Mehrwerten in der Nutzung von digitalen LAi??sungen geschaffen werden, so Torsten Schoch. Erst dann kAi??nne die technische Umsetzung beginnen.

Prof. Guido Noelle mahnte an, dass viele Akteure momentan noch zu wenig vernetzt im Kopf seien. Sobald es an die konkrete Umsetzung komme, ginge diese oft an der RealitAi??t vorbei. Marcus Beck ergAi??nzte, es reiche nicht, viele Daten zu erheben. Er forderte: ai???Wir mA?ssen allen Akteuren im medizinischen Versorgungsprozess diese Informationen auch sicher und nutzerorientiert zugAi??nglich machen.”

Publikum und Experten waren sich einig, dass digitale LAi??sungen und die Nutzung von gesammelten Daten und Informationen am Ende dem Wohl desjenigen dienen sollten, der bei der Diskussion im Fokus stehen sollte: dem Patienten.

Voraussetzung dafA?r ist jedoch ein kultureller und mentaler Wandel – den AnstoAY dazu wollen die XPOMETAi?? und der Verband digitale Gesundheit e.V. geben.

Dieser Abend war ein Schritt in diese Richtung – durch die Vernetzung der Experten, die an der Sitzung teilnahmen, und das GesprAi??ch mit dem Publikum, in dem deutlich wurde, dass dieser Wandel gewA?nscht ist. Wir sind gespannt auf die nAi??chsten Stationen dieses Weges!